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Unten lesen Sie eine Diskussion über das Thema Welche Bank in Portugal ist gut? in der Rubrik Recht, Ämter, Behörden, Teil der Kategorie Leben in Portugal. Der/die Autor(in) schreibt: Zitat von EDEHAC Habe mittlerweile meine Kohle zurueck aber vermutlich nur, weil ich gegen den Abbucher (eine Autovermietung) eine Strafanzeige wg. Veruntreuung/Kreditkartenmissbrauch gemacht hatte. Dieser hatte nun den zu Unrecht ...
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#111 |
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EDEHAC
hat noch nix
Admirador
Registriert seit: 14.10.2009
Ort: Ourique/Baixo Alentejo
Beiträge: 87
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Zitat von EDEHAC
Habe mit Datum 29.6.2011 von der CGD ein Schreiben erhalten, indem sie alle ihre Forderungen gegen mich anullieren und die Abwicklung bedauern (lamentando) - also keine Entschuldigung. Ferner erhielt ich noch eine Gutschrift ueber €2,32 (?!) hahaha! Meine Kosten, allein fuer Einschreiben/Rueckschein, Fahrten zum Postamt etc. ca. €100,-- wurden nicht kompensiert.
Nach ueber einem Jahr ist die Sache, zu meinen Gunsten, zum Abschluss gekommen. Meine "Fehler" waren: ich hatte Konto und Kreditkarte bei der CGD und bei AVIS ein Auto gemietet. Nunca mais CGD e AVIS!!!!!!!!!!!!! |
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#112 |
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Unregistriert
hat noch nix
ändern
Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
zu dem hier geschilderten Casus kann ich direkt nichts beitragen. Aber im Prinzip sind meine Erfahrungen mit den hiesigen Banken miserabel, und da deckt sich das mit dem Berichteten. Also z.B. CGD: eine Frage an fünf Mitarbeiter der CGD, mindestens drei unterschiedliche Antworten, z.T. mit diametral entgegengesetzten Aussagen. Die Chefs einer Filiale oder was sich sonst so geriert sind oft genauso übel wie andere Mitarbeiter. Bei kritischer Materie wie Gebühren oder Fristen versucht man sich gern an der "Wahrheit" vorbeizumogeln; das geht bis zu offensichtlichen Lügereien. Mir scheint, dahinter steht nicht immer Berechnung. Bei Unwissenheit greift man einfach zu irgendeiner Antwort. Gern so, dass man sich damit nicht belastet und ohne zusätzliche Arbeit auskommt. Ab und an traf ich auf sehr gewissenhafte Mitarbeiter. Ich frage mich immer, wie die es unter solchen chaotischen Verhältnissen aushalten können. Ich habe kürzlich gelesen, dass es in Portugal einen besonderen Kündigungsschutz gibt, der es den Arbeitgebern nicht so einfach wie in CH oder D ermöglicht sich von unliebsamen Mitarbeitern zu trennen. Das soll auch ein relevantes Hindernis bei der Gesundung der portugiesischen Wirtschaft sein. Vielleicht trifft das bei den Banken in besonderem Maße zu, da z.T. unter staatlicher Kuratel. Eklatant ist, dass es meist hervorragend läuft, solange man nur über Internet-Banking seine Geschäfte tätigt. Kritisch wird es immer bei "Handarbeit". Die besten Mitarbeiter (im Schnitt) habe ich bisher bei Barclays erlebt. Probleme hatte ich aber beim Internet-Banking. Zum Schluss kann ich jedem nur raten, ein Konto im Heimatland beizubehalten und automatischen Geld-Transfer nach Portugal zu vermeiden. Edgar |
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#113 |
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boogie
hat noch nix
Amigo
Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 6
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Hallo Edgar,
vielen Dank für Deine hier so explicit geschilderten Erfahrungen, die sich mit den meinigen in jeder Hinsicht decken. Darüberhinaus, wird man mit betrügerischen Auskünften in Anlagen hineinmanövriert, aus denen es dann kein Entkommen mehr gibt. Ich kämpfe seit dem 22. Dez. 2010, um mein für 6 Monate auf einem angeblichen Sparkonto bei der Millenniumbcp Bank angelegtes Geld komplett zurückzubekommen. Das Problem stellte sich erst nach den 6 Monaten heraus. Als ich das Geld abheben wollte, eröffnete man mir, daß die ehemals 10.000,-- EUR im Moment nur 9.500,-- wert seien. Wie man mir bei der Filiale in Deutschland eröffnete, hatte man mir in der Filiale in Vila Nova de Poiares, Inhaberschuldverschreibungen der Bank angedreht. Zuerst habe ich versucht mich mit der Bank zu einigen. Die behaupten, alles sei korrekt gelaufen. Danach habe ich den Fall bei der Banco do Portugal eingereicht. Von dort wurde ich nach 6 Wochen an die Comissao dos Mercados VM verwiesen. Bei dieser Kommission hatte ich den Fall bereits eingereicht - das war am 14.3.2011. Am 4.7.2011 habe ich einen Brief an den Präsidenten dieser Komission geschrieben, und u.a. mitgeteilt, daß ich nach Ablauf von fast 4 Monaten noch nicht einmal eine Ref.Nr. erhalten hätte. Daraufhin erhielt ich am 8.7.2011 eine email mit der Nachricht, daß man mit der Bank in Verhandlung stehe. Außerdem habe ich den Vorgang Anfang Mai beim Europaparlament vorgetragen. Dort wird man nach dem Sommer entscheiden, ob meine Petition angenommen wird! Ein portugiesischer Anwalt, Bruno Henrique Ferreira von gfm-advogados, hat eine Anzahlung in Höhe von 250,-- EUR verlangt und - trotz eingehender Information meiner bereits erfolgten Bemühungen - dafür einen Brief an die Banco do Portugal ge- schrieben. Die Antwort von dort war natürlich, daß man mich doch bereits an die CMVM verwiesen hätte. Nun warte ich auf die Rückzahlung meiner Vorleistung. Inzwischen habe ich auch an den neuen portugiesischen Finanzminister geschrieben. Das war aber erst letzte Woche, da könnte ja noch eine Antwort kommen !!!!! Soviel für heute zum Thema : Banken in Portugal boogie |
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#114 |
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Edgar Werner
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 22.10.2009
Ort: Ericeira
Beiträge: 34
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Hallo boogie,
Dein Bericht bestätigt meine ärgsten Befürchtungen. Ich bin froh, nicht auf Avancen eingegangen zu sein, Geld bei einer hiesigen Bank anzulegen. Ich vermute ja, dass nicht nur wir Ausländer ausgetrickst werden, sondern dass es dem Durchschnitts-Portugiesen ähnlich geht. Die Verbraucherrechte sind hier einfach unterentwickelt. Mir haben Portugiesen häufig bestätigt, dass sie von den Banken gelinkt wurden oder dass man sehr aufpassen müsse. Ich hatte mal die Reklamationsstelle der BPN eingeschaltet, so im Sinne des livro de reclamações. Das Ergebnis war frustrierend, ähnlich dem Ausgang Deiner Bemühungen. Geld habe ich bei dieser Angelegenheit aber nicht verloren. In einer der letzten Ausgaben der Visão wurde eine Aufstellung veröffentlicht über das Aufgabenheft der neuen Regierung zur Erfüllung der Troika-Forderungen. Das lässt hoffen. Anstelle des Marquês de Pombal wenigstens die Troika. Wenn Dich die Aufstellung interessiert, kann ich sie Dir persönlich zukommen lassen. Ich habe sie formal etwas aufbereitet. Hier im Forum möchte ich sie nicht ausstellen, da ich nicht überblicke, inwieweit ich mich dabei im Copyright-Recht verheddern würde. Der Text ist durchgehend in portugiesisch. Edgar |
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#115 |
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HeiMa
braucht so etwas nicht
Entusiasta
Registriert seit: 13.02.2009
Ort: Ennepe-Ruhr-Kreis und im Urlaub in Praia das Maçãs
Beiträge: 1.143
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Hallo boogie,
hattest du eigentlich bei der Anlage einen Auftrag unterschrieben? Ich bin auch bei der Millenium und hatte bei der Abwicklung eigentlich noch nie Probleme. Wenn ich etwas angelegt habe, habe ich immer erklärt welche Risiken ich eingehen möchte und es hat immer funktioniert. Ich muss bei allen Anlagen den entsprechenden Auftrag unterschreiben und dort steht eigentlich immer recht übersichtlich wie die Verzinsung ist, bzw. ob das Kapital erhalten bleibt oder nach welchen Kursen es sich richtet. |
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#116 |
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algharb
gusto jepes
Admirador
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 253
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Zitat von HeiMa
Das sehe ich eigentlich auch so. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Bank eine Inhaberschuldverschreibung verkaufen kann, ohne dass eine Order unterschrieben wird. Und es gibt außerdem nach dem Kauf ein Papier über den Kauf mit allen Daten drin. |
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#117 |
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lisboa06
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 16.10.2009
Ort: NRW
Beiträge: 34
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Zitat von HenryHill
So heute mal bei meiner Bank - BPI wegen Kontoführungsgebühren vorgesprochen. Man hat mir den Vorschlag gemacht, wenn ich 1000 EUR auf eine Art "Sparbuch" (safe-account) einzahle, wird mein Konto gebührenfrei gestellt. Die 1000 EUR werden ein bisschen verzinst, sind jedoch nicht spekulativ etc. angelegt - wenn man denn 1000 EUR bei einer port. Bank nicht als Spekulation ansehen kann
. Da ich dadurch 60 EUr pro Jahr spare, werde ich dieses Angebot wohl annehmen oder seht ihr Gefahren?
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#118 |
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boogie
hat noch nix
Amigo
Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 6
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Hallo,
vielen Dank für eure Antworten. Edgar, genau wie Du habe ich von vielen portugiesischen Freunden gehört, daß sie Probleme mit den Banken sowie den Sparkassen haben, wobei die meisten Klagen die Millenniumbcp und sämtliche Caixas betreffen. Was meine "Inhaberschuldverschreibungen" anbelangt, so habe ich ein Papier unterschrieben. Auf dem steht auch ganz klein irgendwo "titulos de dividas", was mir jedoch überhaupt nichts gesagt hat. In den Konditionen, die man mir in Englisch vorgelegt hat, steht nichts von Inhaberschuldverschreibungen. Es gibt eine Staffelung von halbjährlich ansteigenden Zinsen und man hat mir zugesichert - mehrfach -, daß ich nach 6 Monaten über mein Geld verfügen könnte. Es wurde weder mündlich, noch ist es irgendwo schriftlich vermerkt, daß ich mit einem Kursrisiko rechnen müßte. Inzwischen habe ich auch die BPI getestet. Die erste Erfahrung war negativ. Eine Scheckeinlösung wurde mir statt mit den angegebenen 3,20 EUR mit 28,00 EUR berechnet. Die Reklamation wurde von der Reklamationsstelle "begründet" und abgelehnt. Erst nachdem ich das Konto auflösen wollte, erwirkte mein Ansprechpartner bei der Filiale - nach mehreren Erinnerungen - eine immerhin 50%ige Rückerstattung der Gebühren. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Nun habe ich also ein Giro- sowie ein Sparkonto bei der BPI. Die Beratung wie auch die schriftliche Abwicklung war bisher sehr zufriedenstellend. Da ich den mir gesagten Mindestbetrag von 3.000,00 EUR auf dem Sparkonto eingezahlt habe, zahle ich weder eine monatliche Gebühr noch Gebühren für Überweisungen oder Abbuchungen. Vielleicht liegt es an der/m Angestellten, an den man gerät. Ich habe den Eindruck, daß dieser Angestellte in dieser Filiale tatsächlich sachkundig und auch interessiert daran ist, seinen Beruf korrekt und kundenfreundlich auszuführen, was man leider selten antrifft. Ansonsten schließe ich mich Edgar an: Wenn man nicht unbedingt eine Bankverbindung bei einer portugiesischen Bank braucht um z. B. Wasser-, Strom- und Telefonrechnung abbuchen zu lassen, so kann man doch alles über eine deutsche Bank abwickeln. Dazu kann auch ich die dkb empfehlen. Mit der dkb-Kreditkarte kann man bei dem meisten Banken sowie auch bei Supermärkten (z.B. Modelo und Continente) an den ATMs Bargeld abholen - kostenlos! boogie |
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#119 |
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EDEHAC
hat noch nix
Admirador
Registriert seit: 14.10.2009
Ort: Ourique/Baixo Alentejo
Beiträge: 87
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Zitat von EDEHAC
neuester Stand per 25.11.2011:
Die Sache ging leider doch noch weiter! Obwohl mir bestaetigt wurde, dass mein Kreditkartenvertrag 11/2010 von mir beendet wurde und ich noch ein Guthaben von €2,32 habe, (welches allerdings nie an mich ausgezahlt wurde), wurde mein ex-Kreditkartenkonto ohne meine Zustimmung wieder aktiviert (durch den "schlauen" CGD-Computer?) und mir eine Schuld von 1 Centimo aufgebrummt! Da ich diese Schuld nicht anerkannte (und per Einschreiben mit Rueckschein mehrere Male bestritt) wurde mir in der Folge jeden Monat jeweils € 10,- an Mahn-und Bearbeitungsgebuehren als Schuld gebucht. Ferner wurde mir wieder mit Inkassoinstitut und Meldung an die Bank von Portugal gedroht. Nachdem mittlerweile € 40,01 als Schuld auf meinem ex-Kreditkartenkonto aufgelaufen war hatte ich die Schnauze voll: Ich schrieb wieder an die CGD und forderte, unter Fristsetzung, mein ex-Kreditkartenkonto endlich auf Null zu, andernfalls werde ich Strafanzeige wg. Erpressung erstatten. Das wirkte offenbar, heute erhielt einen neuen Kontoauszug meiner ex-Kreditkarte, indem alle Forderungen auf Null gesetzt waren, kommentarlos. Ich hoffe, das jetzt endlich meine "Affaere" mit der CGD der Vergangenheit angehoert. Schlussbemerkung: da wird sich sicher mancher fragen, waere es nicht einfacher gewesen, die unsinnige Forderung (€0,01 die sich in der Folge auf €40,01 summierte) einfach zu bezahlen - vielleicht, aber, ich glaube da steckt System (Verschwoerungstheorie?) hinter. Wir mir ergeht es uU. abertausenden von CGD-Kunden - das laeppert sich zu erheblichen Summen zusammen, wenn man sich das gefallen laesst. |
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