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Unten lesen Sie eine Diskussion über das Thema Blutspenden von Homosexuellen in Portugal in der Rubrik Portugal Allgemein, Teil der Kategorie PortugalForum. Der/die Autor(in) schreibt: Ich glaube dieser Artikel bei Wikipedia passt ganz gut in den Thread: Infektionen durch HIV-kontaminierte Blutprodukte Diese Tabelle in der Mitte (unter Betroffene) daraus zeigt wie dramatisch die Situation war, ...
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#31 |
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Chap
hat noch immer nix .
Apaixonado
Registriert seit: 19.03.2011
Ort: Hamburg /bei S.B. de Messines
Beiträge: 562
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Ich glaube dieser Artikel bei Wikipedia passt ganz gut in den Thread:
Infektionen durch HIV-kontaminierte Blutprodukte Diese Tabelle in der Mitte (unter Betroffene) daraus zeigt wie dramatisch die Situation war, als man noch keine geeigneten Gegenmassen treffen konnte, aus Unkenntnis und unzureichenden Tests. Allerdings bleibt auf der anderen Seite natürlich auch zu bemerken, dass das Risiko heutzutage sich auf diesem Wege zu infizieren sehr gering ist (auch in dem Artikel nachzulesen). Ähnlich dramatisch war die Situation bis Anfang der 90er bei der Infektion mit HCV durch Blutprodukte. Auch da lässt sich die Infektion durch Blutprodukte heutzutage jedoch durch bessere Testverfahren nahezu ausschliessen. Hepatitis C Ich denke, es ist durchaus ein sehr schwieriges Thema. Das von Johan genannte Beispiel ist ein sehr extremes. Es gibt sicherlich auch weniger dramatische ;-) LG Chap Geändert von Chap (13.08.2012 um 23:28 Uhr) |
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#32 |
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Edgar Werner
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 22.10.2009
Ort: Ericeira
Beiträge: 47
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Noch was zur Ergänzung: Ich hatte die Bedeutung der Prävalenz erwähnt. Dazu gehört natürlich auch noch die Inzidenz.
Also: Wieviel Personen pro Population sind in einem Zeitraum nachgewiesenermaßen infiziert, wieviel neue Infektionen sind in einem Zeitraum erfasst worden. Darauf setzt sich dann noch die Idee, mit welcher Dunkelziffer man es zu tun haben könnte. Gruß Edgar |
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#33 |
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Ribatejano alemao
hat noch nix
Admirador
Registriert seit: 26.07.2012
Ort: Soldeu, Andorra
Beiträge: 262
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Wie will man denn wissen wer homosexuell ist? Denn kaum ein Portugiese würde sich jemals öffentlich zu dieser Neigung bekennen. Dei meisten homosexuellen Männer in Portugal sind verheiratet und zwar mit einer Frau und nicht mit einem gleichgeschlechtlichen Partner, wie es nun seit einiger Zeit auch in Portugal möglich ist. Die Angst vor Familie und der Gesellschaft ist einfach zu gross. Weiterhin ist es in Portugal fast ein Luxux offiziel als Homosexueller zu leben. Die meisten jungen Portugiesen sind vom Zusammenhalt der Familie abhängig, den die Gehälter reichen meist nicht, um ein unabhängiges Leben zu führen. Ja da ist halt die Angst von der Familie verstoßen zu werden, was auch in den meisten Fällen geschehen würde, da in kaum einem anderen Land die Homofobie so groß ist wie in Portugal. Für viele Portugiesen gibt es keinen Unterschied zwischen Schwulen und Kindenschändern, die werfen alles in einen Topf. Besonders vor einigen Jahren, als der Skandal von Casa Pia war, wurden in einigen Regionen richtige Hexenjagden auf Männer veranstaltet, deren Homosexualität bekannt war. Da lebt man doch lieber ein Doppelleben, nach aussen hin der stinknormale Mann mit Frau und Kindern, wie man es erwartet. Jedoch wenn es irgendwie möglich ist, wird sich dann irgendwo ein Typ ist Auto geholt und seine wirklichen sexuellen Wünsche ausgelebt. Besonders schlimm ist das im Ribatejo, wo der Machismo besonders hoch im Kurs steht. Gerade dort, gibt es erstaulicherweise sehr viele Homosexuelle, aber meist getarnte. Die einzigen die es sich in Portgual erlauben können ihre Homosexualität zu Leben, das sind Menschen die über das nötige Geld verfügen, um unabhängig zu sein oder irgendwelche Promis. Aber der Durchschnittsbürger, muß sich halt den Spielregeln der Gesellschaft anpassen. Im Jahr 2012 ist Homosexualität in Portugal für die Gesellschaft immer noch ein Tabu, obwohl sie seit 1974 nicht mehr illegal ist und selbst die Homoehe in Portugal erlaubt ist.
Geändert von can (16.08.2012 um 00:15 Uhr) Grund: Zitat repariert. |
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#34 |
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Sir Iocra
hat noch nix
Apaixonado
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 562
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Ich sehe es etwas anders. Die Portugiesen im Allgemeinen haben kein Problem mit Homosexualität bzw. Homosexuellen,solange es aber nicht in der eigener Familie vorkommt. Das grosse Problem liegt aber in den Köpfen der homosexuellen Männer (bedeutend weniger bei lesbischen Frauen), die ihr anders sein für sich nicht akzeptieren können was wieder bedingt ist durch den Einfluss der Katholischen Kirche. Sie retten sich dann in Ehen wo beide Partner unglücklich sind und in den Versuch jede Möglichkeit zu ergreifen um seine sexuelle Orientierung anderswo auszuleben was wieder dazu führt, dass für ausländischen homosexuellen Touristen die Meinung entsteht jeder Portugiese ist schwul oder mindesten bi, denn es ist sehr leicht einen Partner für die Nacht zu finden.
Was noch dazukommt ist, dass es m.E. in Portugal ein Nord/Süd Gefälle gibt. Der Einfluss der Kirche ist im Norden bedeutend grösser als im Süden und somit ist die Akzeptanz im Süden grösser als im Norden. Ich weiss auch nicht ob Portugal besonders Homophob ist, da ist die Lage in Osteuropa doch bedeutend krasser. Es ist hier doch wie in dem Rest von W-Europa, in den Städten gibt es kaum Probleme auf dem Land wird es schwieriger. Ich glaube wir werden jetzt aber OT.... Johan |
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#35 |
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Ribatejano alemao
hat noch nix
Admirador
Registriert seit: 26.07.2012
Ort: Soldeu, Andorra
Beiträge: 262
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Hallo Johan,
ist ist ebenfalls richtig was Du sagst. Es ist auch meine Meinung, dass es oft ein Problem ist ist, was in den Koepfen der besagten Maenner sitzt. Aber, das der Eindruck fuer einen homosexuellen Tourist entstehen kann, dass alle Portugiesen schwl oder bi sind, iegt nicht nur an denen die heimlich ihre Neigung ausleben. Anders als in Nordeuropa, ist es vielen Laenders Suedeuropras, durchaus vor vielen Jahren ueblich gewesen, das auch heterosexuelle Maenner Kontakt zu Homosexuellen gesucht haben, was auch in Portugal sehr viel der Fall war und vereinzelt auch heute noch so ist. Da waren die jungen noch nicht verheirateten, die zwar schon eine Freundin hatten, aber vor der Ehe nicht durften. Dann sehr viele Wehrpflichtige, die weit weg von zu Hause waren, und denen eine Prostituierte zu teuer war. Und letztendlich auch ganz normale Ehemaenner, die halt bestimmte Praktiken mit ihrer Frau nicht ausleben konnten. Den Unterschied zwischen Nord und Sued, das sehe ich genau so. Und es ist auch wie in vielen anderen Westeuropas, in den Staedten kein Problem und im laendlichen Bereich schon schwieriger. Nun, in Portugal sind halt heute noch sehr viele Provinzhauptstaedte recht klein und haben dadurch teilweise durchaus einen recht laendlichen Character. Mir ist aber ebenfalls aufgefallen, und das in verschiedenen Staedten (z. B. Coimbra, Santarem und Faro), wo an bestimmten Treffpunkten, wie z. B. Parks, wo immer etwas los war und es kein Problem war jemanden kennenzulernen, heutzutage kein Mensch anzutreffen ist. Also zusammengefasst vor zwanzig Jahren konnte es einem wirklich so vorkommen, dass die meisten Portugiesen schwul oder bi sind. auf Grund dessen, was ich geschildert habe. Aber heutzutage ist nicht mehr viel davon. Wahrscheinlich liegt es auch an Internet und Handy, die andere Wege der Kontaktaufnahme ermoeglichen. Gruss Andre |
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#36 |
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Sir Iocra
hat noch nix
Apaixonado
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 562
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Zitat von Ribatejano alemao
Hallo André
Vielleicht auch ein Grund warum die Blutspendebereitschaft so niedrig ist in Portugal. Auf die Frage an Männer ob sie sexuellen Kontakt mit anderen Männern hatten,wagen sie keine ehrliche Antwort zu geben und lassen es somit ganz sein. Johan |
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#37 |
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Ribatejano alemao
hat noch nix
Admirador
Registriert seit: 26.07.2012
Ort: Soldeu, Andorra
Beiträge: 262
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Zitat von Sir Iocra
Hallo Johan, würde man beispielsweise fragen, ob sie regelmäßig in großen Mengen Alkohol trinken oder Drogen konsumieren würden, wäre die Wahrheit durch einen Bluttest herauszufinden. Jedoch wer mal man mit wem verkehrt hat jedoch nicht. Klar, ist jemand HIV-positiv stellt man auch dieses durch einen Test fest, jedoch nicht bei wem sich die betroffenen Person infiziert hat. Mit ist auch bekannt, das man wirklich als in anderen westeuropäischen Ländern, sehr viele Prostituierte in Portugal ihre Dienste, gegen einen kleinen Aufschlaf natürlich, auch ohne Kondom anbieten. Na, da kann man sich ja auch so einiges einfangen. Gruß André |
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#38 |
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Maximus
hat noch nix
Entusiasta
Registriert seit: 13.02.2009
Ort: Alkarve
Beiträge: 1.797
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Das kann doch gar nicht sein, das heutzutage in Europa noch ungetestete Blutkonserven transfusioniert werden. Die Tests und Kontrollen sind doch mittlerweile total ausgeklügelt.
Außerdem sind HIV Infizierte mittlerweile so gut medikamentiert, daß das Virus in deren Blut kaum noch nach zu weisen ist, sie also nicht mehr unbedingt ansteckend sind. Außer vielleicht so Junkies, die auf der Straße leben. Was aber dagegen spricht, von Homosexuellen eine Blutspende zu erhalten, ist die Gefahr, selbst schwul zu werden. Homosexualität ist nämlich zu 99% genetisch bedingt. Und diese Schwulengene werden dann durch die Blutkonserve übertragen. Entweder, man wird danach auch schwul oder aber, was wahrscheinlicher ist, die Nachkommen werden später schwul oder lesbisch, falls man nach Erhalt einer solchen Blutkonserve noch Kinder zeugt. Muß jetzt nicht immer so sein, kann aber passieren, daß es so kommen kann. LG M
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#39 |
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gUNA
hat noch nix
Entusiasta
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 1.500
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Zitat von maximus
selten so gelacht! - "Muß jetzt nicht immer so sein, kann aber passieren, daß es so kommen kann." rofl
Geändert von gUNA (16.08.2012 um 01:05 Uhr) |
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#40 |
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Sivi
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Lusitano
Registriert seit: 14.02.2009
Ort: Alto Alentejo
Beiträge: 4.560
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Zitat von Maximus
Also,
sollte dein Beitrag Ironisch gemeint sein, dann hast du verpasst, den "Ironieknopf" dabei einzuschalten. Sollte er "ernst" gemeint sein, dann hast du meiner Meinung nach doch einen "an der Klatsche". Lieben Gruss von Sivi, die nicht glauben will, dass alles was du manchmal so schreibst, wirklich ernst gemeint ist. |
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