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Unten lesen Sie eine Diskussion über das Thema Bleibt ihr, falls Portugal zusammenbricht? in der Rubrik Politik und Gesellschaft in Portugal, Teil der Kategorie Portugal Allgemein. Der/die Autor(in) schreibt: Habe in der letzten Zeit öfters von Experten gehört, die befürchten, dass Portugal einen ähnlichen Weg gehen wird wie Griechenland, auf spiegel.de gibt es auch wieder einen aktuellen Verriss Portugals ...
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#1 |
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euzinho
hat noch nix
Entusiasta
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 1.214
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Habe in der letzten Zeit öfters von Experten gehört, die befürchten, dass Portugal einen ähnlichen Weg gehen wird wie Griechenland, auf spiegel.de gibt es auch wieder einen aktuellen Verriss Portugals. Sollte das Land tatsächlich wirtschaftlich und finanziell zusammenkrachen, würdet ihr dennoch bleiben?
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#2 |
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Bia
hat noch nix
Lusitano
Registriert seit: 11.02.2009
Beiträge: 2.423
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Was passiert denn eigentlich, wenn ein Land "zusammenbricht"? Gibt es da nichts mehr zu essen oder wird alles überteuert oder was?
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#3 |
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DrBonsai
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 21.11.2009
Ort: Derzeit Aveiro
Beiträge: 45
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In die Insolvenz gehen, kann ein Staat nicht.
Und Narungsmittel, so wie (fast) alle anderen Produkte des täglichen und periodischen Bedarfs werden ja nicht vom Staat zur Verfügung gestellt, sondern von sich in der Marktwirtschaft behaupteten Unternehmen. Die Essensversorgung hängt also nicht davon ab, ob der Staat Geld hat, oder nicht. Was allerdings passiert ist, dass Kredite für Staatsausgaben teurer werden und dadurch staatliche Investitionen noch schwerer durch zu setzen sind. Das führt Mittelfristig zu einer Verschlechterung der Position des Landes gegenüber anderen Ländern. Außerdem muss dann noch mehr gepart werden, als das bislang schon der Fall ist, was z.B durch Kürzung von Sozialausgaben, Einfrierung von Gehältern im öffentlichen Dienst, Abbau von Jobs im öffentlichen Dienst, Schließung von Museen etc. geschehen kann. ALLERDINGS: Mit einer Flucht aus Portugal, sollte der schlimme Fall eines Staatsbankrotts eintreten, ist den Portugiesen auch nicht geholfen. Was hier meiner Meinung nach fehlt ist Optimismus und vor allem Aktivismus. Die meisten Menschen hier warten auf bessere Zeiten (São Sebastião lässt grüßen). Und fast niemand nimmt das Ruder mal selber in die Hand, gründet ein Unternehmen oder einen Gemeinnützigen Verein. Der Staat alleine kann es nicht richten. Nur wenn eine mitarbeitende Bevölkerung vorhanden ist, kann es wieder bergauf gehen. Soweit ich das aus den vielen Beiträgen hier heraus gelesen habe, sind viele von euch hier selbstständig. Wenn ihr geht, weil die Zeiten schlecht sind, wird es nur noch schlechter werden. Schönen Abend noch, David |
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#4 |
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euzinho
hat noch nix
Entusiasta
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 1.214
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Sehe ich ähnlich, ich würde nur gehen, wenn ich Angst um Leib und Leben haben müsste, z. B. wegen bürgerkriegsähnlicher Zustände. Wenn ich gehe, dann wohl nicht aus Gründen, die mit der Wirtschaft zu tun haben
![]() Was die Unternehmensgründung anbetrifft, die meisten Portugiesen sind wohl weder intellektuell, noch finanziell in der Lage, ein sinnvolles Unternehmen zu gründen. Tut mir leid, das so sagen zu müssen. |
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#5 |
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HJV
Muss seinen Spruch (bzw Zitat) unter den postings
eraltern !
Admirador
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Um/bei Pedrogao Grande
Beiträge: 490
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Ola Boa Noite
Bin zwar hier nicht selbstständig, arbeite auch sonst nicht (für Gehalt/Lohn) habe es in Zukunft auch nicht mehr vor. Aber ich kaufe und werde es auch im weiteren so halten dass ich zu 99,9% ( bis auf Löwensenf) alles bei Portugiesen kaufe und nach Möglichkeit auch Portugisiche Produkte. Arbeiten die ich nicht selbst beherrsche lasse ich von Portugiesen erledigen. Nicht von Engländern die hier in der Region besonders im Bau/Handwerksbereich tätig sind. Habe inzwischen vergleichen (Durch eigene teilweise tägliche Inaugenscheinnahme) können! Die Portugiesen arbeiten besser, korrekter und fairer. Kaufe Fleisch, Geflügel usw ebenso von Portugiesischen "Bauern" nicht von Deutschen die im gleichen Bereich tätig sind, weil ich inzwischen weiss, dass, zumindest einige, absolut nicht auf das Geld angewiesen sind und es als "Hobby" betrachten. Dieses mein Verhalten zahlt sich durchaus in meiner Lebensqualität aus. Gruß HJV |
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#6 |
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wolfgang
hat was..
Entusiasta
Registriert seit: 18.12.2009
Beiträge: 1.967
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Solange Europa zusammenhält, gibt es kein spezielles problem für Portugal oder Griechenland. Vielleicht sogar im Ggenteil, weil der Grad der Selbstversorgung höher als in D. und der Grad der Privatverschuldung geringer ist.
Würde Europa aufgrund der Schulden zusammenbrechen, geht die ganze Welt mit. (Lese Berichte zur Weltwirtschaftskrise 1929/30) Hochinteressant! |
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#7 |
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euzinho
hat noch nix
Entusiasta
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 1.214
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Zitat von Bia
Was zum Beispiel auch manchmal passiert, ist dass die inoffizielle Wirtschaft zunimmt, also Tauschhandel, Schwarzarbeit etc. Aber da ist Portugal seit jeher eh schon gut dabei
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#8 |
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wolfgang
hat was..
Entusiasta
Registriert seit: 18.12.2009
Beiträge: 1.967
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Tauschhandel und Schwarzarbeit funktionieren schon immer und das beste daran: man spart sich die dicken Boni's der Banker!
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#9 |
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DrBonsai
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 21.11.2009
Ort: Derzeit Aveiro
Beiträge: 45
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Zitat von euzinho
Hallo Euzinho,
Geld ist bei einer Unternehmensgründung in den seltensten Fällen ein Engpass-Faktor. (Das kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen, aber so habe ich es gelesen und wurde es mir von einem Spezialisten auf dem Gebiet (Professor an einem Lehrstuhl für Gründungsmanagement) gesagt.) Ich glaube wirklich, und da wiederhole ich mich, dass es an Mut und Willen mangelt hier mehr zu erreichen. mfg, David |
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#10 |
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DrBonsai
hat noch nix
Amador
Registriert seit: 21.11.2009
Ort: Derzeit Aveiro
Beiträge: 45
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Stimmt, aber man spart sich eben auch die Steuern, die ihre Berechtigung haben, weil Sie vom Staat sinnvoll eingesetzt und in das Wachstum der Wirtschaft investiert werden können.
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| politik, portugal |
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