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Wanderung 3: Feliteira Seite bewerten
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Geschrieben: 11.03.2010 um 23:04 von kailew
Wanderung 3: Feliteira

Stationen:
Feliteira
Flüsschen Sizandro
Landgaststätte O Labrego


Um nach Feliteira zu gelangen, empfiehlt es sich, mit dem Zug der Linha do Oeste zu fahren. Diese Züge beginnen Samstag/Sonntag und an Feiertagen in Cacém, ansonsten an der Folgestation Mira-Sintra - Meleças. Bis dorthin benutzt man von Lissabon aus (Stationen Rossio, Entrecampos-Poente, Areeiro oder Gare do Oriente) die Züge der Sintra-Strecke, die in relativ kurzen Abständen verkehren.

Werktags gibt es Verbindungen nach Feliteira (Richtung Caldas da Rainha) ab Mira-Sintra - Meleças um 7.39 Uhr (Ankunft Feliteira 8.27 Uhr) und 11.22 Uhr (Ankunft Feliteira 12.07 Uhr), Samstag, Sonntag, Feiertag ab Cacém um 7.34 Uhr und 11.17 Uhr, mit denselben Ankunftszeiten.

Bis Cacém führt die Bahnlinie vorbei am Waldrücken des Monsanto und dem Lissabonner Stadtteil Benfica durch die dicht bebauten Gebiete der Kreise Amadora und Sintra im Nordwesten von Lissabon. Danach wird die Gegend rasch ländlich, wenngleich recht dicht besiedelt. Die Landschaft ist geprägt von spitzkegeligen Hügeln, Vieh- und Pferdeweiden, Pinien- und Eukalyptuswäldern, dazwischen liegen immer wieder dörfliche und kleinstädtische Ansiedlungen. Der Bahnhof Mafra ist, wie so oft bei der portugiesischen Eisenbahn, weit weg von dem entsprechenden Ort - bis zu dem bekannten Kloster in Mafra sind es neun Kilometer der Straße entlang. Dies, um falschen Erwartungen vorzubeugen.


Der Haltepunkt der Bahn bei Feliteira.

Kurz nach Malveira, in der Nähe des Haltepunkts Juromelo, passiert die Bahn den höchsten Punkt der Strecke (255m ü. NN), von dort kann man Richtung Nordnordosten die bis auf 664 Meter ansteigende Serra de Montejunto sehen.

Wer in Feliteira, einem Dorf mit wenigen Hundert Einwohnern nahe Sobral de Monte Agraço im Tal des Sizandro, mit dem Mittagszug ankommt und einen guten Appetit mitbringt, kann gleich nach dem Bahnsteig einige Meter in Fahrtrichtung dem Weg folgend nach rechts abbiegen, unter der Bahn hindurch zum Flüsschen Sizandro dieses überqueren und nach rechts an der Hauptstraße entlang etwa 300 Meter weit marschieren, um kurz vor dem südlichen Ortsende auf der rechten Straßenseite auf die Landgaststätte O Labrego zu stoßen (Dienstag Ruhetag). Dort isst man gut und recht günstig, besonders zu empfehlen ist das gebratene Zicklein ("cabrito assado"), der Fasswein schmeckt und kommt aus nächster Umgebung, die Kichererbsensüßspeise ("doce de grão") ist ein verlockender Nachtisch.


Die Landgaststätte O Labrego.

Nach oder vor dem Essen oder auch stattdessen empfiehlt sich eine Wanderung in die reben- und obstbaumbestandene Hügellandschaft westlich der Bahnlinie.

Vom Bahnsteig her kommend das Sträßchen statt rechts zur Hauptstraße hinab, links den Berg hinauf, an der nahen Weggabelung bei einem Gutshof und einem ausladenden Nispelbaum ("nespereira") je nach Laune nach links oder rechts den Berg hinauf und im Halbrund wieder hinab zum Ausgangspunkt, also im oder gegen den Uhrzeigersinn.
Am Bergkamm oben angekommen, auf dem eine nicht mehr betriebene, dafür aber bewohnte Mühle thront, hat man einen schönen Blick auf die umgebenden Hügel und Dörfer bis hin zur Küste und darüber hinaus, wo sich der Blick zwischen den Blautönen des Himmels und des Meeres verliert.


Ortsausgang von Feliteira mit Weg zu den Höhen westlich des Orts.


Reblandschaft westlich oberhalb von Feliteira.


Kontakt:
Lonha und Susanne
Tel. 21 812 48 58
e-mail: susonha@sapo.pt
Zuletzt aktualisiert: 15.03.2010 Kommentare: (1)


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